Merkblatt zum Vereinswesen

  • Die Mitgliederversammlung ist zumindest alle vier Jahre (bei Elternvereinen alle zwei Jahre) einzuberufen. Bereits ein Zehntel der Mitglieder kann eine außerordentliche Mitgliederversammlung beantragen.
    Statuten sind bis zum 30.6.06 dem Vereinsgesetz 2002 entsprechend anzupassen.
  • Mindestens zwei Rechnungsprüfer sind zu bestellen. Diese dürfen keinem anderen Organ, außer der Mitgliederversammlung angehören.
  • Der Verein hat alle seine organschaftlichen Vertreter unter Angabe ihrer statutengemäßen Funktion, ihres Namens, ihres Geburtsdatums, ihres Geburtsorts und ihrer für Zustellungen maßgeblichen Anschrift sowie des Beginns ihrer Vertretungsbefugnis jeweils binnen vier Wochen nach ihrer Bestellung der Vereinsbehörde bekannt zu geben.
  • Jede Änderung der organschaftlichen Vertreter des Vorstandes (z.B. Ausscheiden durch Rücktritt, Tod usw.) ist mitzuteilen. Ebenfalls notwendig ist eine Mitteilung über die Zusammensetzung der organschaftlichen Vertreter wenn sich anlässlich einer Neuwahl keine Änderung ergeben hat.
  • Weiters hat der Verein der Vereinsbehörde auch jede Änderung seiner für Zustellungen maßgeblichen Anschrift sowie jede Änderung der Vereinsstatuten (in einfacher Ausfertigung) binnen vier Wochen mitzuteilen.
  • Jede Änderung der Vereinsstatuten bedarf der Genehmigung der Vereinsbehörde.
  • Ein aktueller Vereinsregisterauszug wird nur dann automatisch von uns übermittelt, wenn sich durch die Statutenänderung der Registerstand geändert hat.
  • Die schriftliche Anzeige einer Versammlung nach § 2 Abs.1 Versammlungsgesetz 1953 ist vor Abhaltung einer Generalversammlung, Hauptversammlung usw. bei Vereinen nicht notwendig.


Ausführliche Informationen und Tipps und Formulare sind auch unter der Homepage www.bmi.gv.at (Fachbereiche - Vereinswesen) abrufbar.