Umschulungsantrag – Schulwechsel in eine schulsprengelfremde Schule

Am einfachsten wäre es, wenn sich die beiden betroffenen Gemeinden einigen würden, dass ein Kind eine Schule in dem nicht zugeteilten Schulsprengel besuchen kann. Die Heimatgemeinde wird verständlicherweise diesen Antrag ablehnen, da die abgehende Gemeinde an die aufnehmende Gemeinde Gastschulbeiträge zahlen muss und der abgehenden Gemeinde ein Schulkind abhanden kommt. Wenn die aufnehmende Gemeinde diesen Antrag auch ablehnt, dann ist kein Wechsel möglich.
Wenn gerade dieser eine Schüler zu einer Klassenteilung oder Zusammenlegung führt, dann ist ein Umschulungsantrag auch vom Gesetz her abzulehnen.

Wenn dies nun nicht der Fall ist, und die Wunschgemeinde "JA" sagt, dann wird ein Verfahren eingeleitet.
Die Schule oder Gemeinde bzw. Erziehungsberechtigten beantragen bei der Bezirksverwaltungsbehörde, in deren Bereich die sprengelmäßig zuständige Schule liegt, eine Bewilligung. (Einzelumschulung - Antrag bei Behörde).